Wenn Exzellenz sichtbar werden soll
Das bestehende E-Commerce-System war weder funktional noch visuell auf dem neuesten Stand. Eine unklare Kommunikation erschwerte die Conversion, und auch Design sowie Medienqualität wurden dem Anspruch der Marke nicht gerecht.
Das Ziel war es, den Online-Umsatz zu steigern, internationale Kundschaft zu erreichen und die Marke digital erlebbar zu machen. Kern des Projekts ist ein eigens entwickelter, mobile-first 3D-Konfigurator, der auf den Shopify-Produktdaten basiert und die Variantenvielfalt des Sortiments realistisch abbildet. Gleichzeitig wurde das Sortiment ausgebaut und der Retail-Kanal gezielt gestärkt.
Unternehmensziele und Anforderungen strukturieren
Mit einer initialen Scoping Session und wiederkehrenden Workshops mit dem Projektteam wurden zentrale Anforderungen herausgearbeitet und in Use Cases überführt. Dabei ging es auch darum, die Perspektive der zukünftigen Nutzer:innen einzubeziehen. Externe Fachpersonen – von der Grafik bis zur Produktabbildung – wurden frühzeitig involviert, um ein ganzheitliches Bild zu schaffen.
Lebendige und dynamische Spezifikation
Die Anforderungen wurden in einem gemeinsam zugänglichen System dokumentiert. Diese Spezifikation ist kein statisches Dokument, sondern lebendig und anpassbar. Durch eine GAP-Analyse und das frühzeitige Zielbild der Systemarchitektur konnten grundlegende Entscheidungen fundiert getroffen werden – mit Blick auf künftige Integrationen und Erweiterungen.
Konzept mit Substanz – So entsteht ein durchdachtes Gesamtsystem
Struktur vor Design: Produktdaten als Fundament
Die Basis jeder guten E-Commerce-Plattform ist eine saubere Datenstruktur. Sie bestimmt, wie Produkte gefunden, verglichen und konfiguriert werden können. Gerade beim Customizer (Produktkonfigurator) mussten Preislogik, Varianten, Abhängigkeiten und 3D-Darstellungen exakt definiert sein. In enger Abstimmung mit Giberg wurde eine klare Struktur für Produktdaten und konfigurierbare Elemente aufgebaut.
Erlebbares Konzept: Prototyp als gemeinsames Bild
Basierend auf der Datenstruktur wurde die Seitenarchitektur als klickbarer Prototyp in Figma aufgebaut. Das erlaubte allen Beteiligten, das zukünftige System zu erleben, Rückmeldungen einzubringen und die Navigation und Nutzerführung effizient zu diskutieren. Dieser Schritt hat Missverständnisse vermieden und Klarheit geschaffen.
Individuelles Look & Feel auf technischer Basis
Ein bestehendes Shopify-Theme wurde auf technischer und gestalterischer Ebene evaluiert. Es erfüllte die nötigen Voraussetzungen, musste aber für den 3D-Konfigurator erweitert werden. Durch gezieltes UI-Design entstand eine Lösung, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt und sich nahtlos in das Theme einbinden liess.

Vom Plan zur Plattform – Umsetzung in zwei fokussierten Etappen
Die Umsetzung erfolgte phasenweise, um frühzeitig online zu gehen, um Erfahrungen zu sammeln und erste Verkäufe zu ermöglichen.
Phase 1: Verkaufsstart als Auftakt zur Skalierung
Die Grundplattform wurde auf Shopify aufgesetzt: inklusive Produktdatenimport, Kategorisierung und Bestellprozesse. Besonderes Augenmerk galt der visuellen Präsentation. Hochwertige Fotos und Videos wurden integriert, um den Anspruch der Marke digital erlebbar zu machen.
Phase 2: Der 3D-Konfigurator entsteht
Im zweiten Schritt entstand der eigens entwickelte Customizer. Bestehende Lösungen reichten nicht aus, um die Variantenvielfalt und visuellen Ansprüche von Giberg umzusetzen. Der neue Konfigurator basiert auf den Shopify-Produktdaten und wurde mobile-first entwickelt. Er ist heute live – viel Spass beim ausprobieren :)









