PIM als Fundament für digitale Prozesse im Fachhandel

Die Fors AG ist der führende Spezialist für Kühlen, Kochen und Waschen in der Schweiz. Mit rund 100 Mitarbeitenden beliefert das Unternehmen über 4.000 Fachpartner.

Wenn Daten zur Herausforderung werden

Mit der fortschreitenden Digitalisierung stieg der Druck, die umfangreichen Produktinformationen effizient zu verwalten. Das bestehende ERP-System stiess dabei an seine Grenzen – insbesondere in Bezug auf Datenqualität und Prozessstabilität. Um zukunftsfähig zu bleiben, brauchte Fors eine Lösung, die sowohl technische Effizienz als auch langfristige Skalierbarkeit sicherstellt.

Die digitale Reise der Fors AG

Als die Fors AG erkannte, dass die bisherige Produktdatenverwaltung nicht mehr ausreichte, begann für das Unternehmen eine spannende Reise – eine Reise, die weit über die blosse Einführung eines neuen Systems hinausging. Es war der Beginn einer umfassenden digitalen Transformation.

Analyse und Planung: Ein Blick hinter die Kulissen

Der Startschuss fiel im Jahr 2018. Gemeinsam mit den Experten von Raptus AG wurde zunächst eine detaillierte Analyse der bestehenden Systeme durchgeführt. Die Herausforderungen waren komplex: Wie können wir die Datenflüsse optimieren? Welche Schnittstellen müssen geschaffen werden? Es war wie das Zusammenstellen eines Puzzles, bei dem jedes Teil exakt passen musste. Die Erkenntnisse aus dieser Phase legten den Grundstein für eine massgeschneiderte PIM-Strategie, die genau auf die Bedürfnisse von Fors zugeschnitten war.

Von der Auswahl des PIM-Systems zur erfolgreichen Datenmigration

Nachdem die Strategie stand, ging es an die Auswahl des passenden PIM-Systems. Doch das war nur der Anfang. Die Implementierung des Systems musste so erfolgen, dass der laufende Betrieb bei Fors nicht gestört wurde – eine Herausforderung, welche die Raptoren in enger Zusammenarbeit mit den IT- und Fachabteilungen von Fors meisterte. Die Mitarbeitenden wurden von Anfang an eingebunden, um sicherzustellen, dass sie die neue Lösung nicht nur akzeptierten, sondern auch aktiv mitgestalteten.

Ein weiterer Meilenstein war die Migration der bestehenden Produktdaten in das neue PIM-System. Dabei handelte es sich nicht einfach um einen Datentransfer, sondern um eine tiefgreifende Umstrukturierung. Alte Datenstrukturen wurden überarbeitet, um die Konsistenz und Qualität der Informationen sicherzustellen. Hier zeigte sich die wahre Stärke des PIM-Systems: Es ermöglichte automatisierte Datenqualitätskontrollen, die dazu beitrugen, Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Nahtlose Integration: Das Zusammenspiel der Systeme

Eine der grössten Herausforderungen war die Integration des neuen PIM-Systems in die bestehende ERP-Landschaft von Fors. Doch genau hier spielten unsere Raptoren ihre ganze Expertise aus. Es wurden automatisierte Datenflüsse geschaffen, die es ermöglichten, Informationen zwischen verschiedenen Systemen in Echtzeit zu synchronisieren. Ob E-Commerce-Plattformen, digitale Preisschilder in den Ausstellungen oder externe Marktplätze – das PIM-System sorgte dafür, dass die richtigen Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Ein Team, ein Ziel: Schulung und Change Management

Doch was nützt die beste Technologie, wenn sie nicht richtig genutzt wird? Deshalb legte wir grossen Wert auf umfassende Schulungsprogramme. Die Mitarbeitenden von Fors wurden nicht nur in die Bedienung des neuen Systems eingewiesen, sondern lernten auch, wie sie ihre täglichen Arbeitsprozesse effizienter gestalten können. Unsere Raptoren begleiteten Fors während der gesamten Umstellungsphase und darüber hinaus, um sicherzustellen, dass die neuen Workflows reibungslos funktionierten.

Kontinuierliche Optimierung: Eine Reise ohne Ende

Auch nach der erfolgreichen Einführung des PIM-Systems war die Reise nicht zu Ende. Gemeinsam mit Fors arbeitet Raptus kontinuierlich an der Optimierung des Systems. Neue Features werden eingeführt, bestehende Funktionen erweitert und das System schrittweise auf weitere Unternehmensbereiche ausgedehnt. Dadurch bleibt Fors flexibel und kann schnell auf neue Marktanforderungen reagieren.

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“Durch das PIM-System haben wir unsere Produktdatenverwaltung optimiert und können nun viel schneller auf Marktveränderungen reagieren. Es hat uns geholfen, unsere Marketingstrategien effizienter umzusetzen.”

Fabian Ledergerber
Erweiterte Geschäftsleitung
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Fors AG

Das Ergebnis: Ein Quantensprung in der Effizienz

Die Einführung des PIM-Systems bei Fors AG hat sich als echter Gamechanger erwiesen. Die Mitarbeiter wurden spürbar entlastet, während gleichzeitig die Qualität der Produktdaten signifikant verbessert wurde.

Produktdaten werden heute für diverse Kanäle eingesetzt. Darunter beispielsweise:

  • B2B E-Commerce-Plattform
  • B2C Produktpräsentation (online)
  • Digitale Preisschilder in Ausstellungen
  • Externe Marktplätze (Galaxus, Brack usw.)
  • Als Datenquelle für Wiederverkäufer und deren E-Commerce-Systeme
  • Als Datenquelle für Fachpartner und deren ERP-Systeme
  • Generierung von Druckmedien (Datenblätter, Etikette usw.)

Das neue System ermöglicht es Fors AG, agiler auf Marktanforderungen zu reagieren und Produktinformationen effizient über verschiedene Kanäle zu verteilen. Diese Erfolgsgeschichte unterstreicht die transformative Kraft gut implementierter digitaler Lösungen im B2B-Fachandel.

Vorteile eines PIM-Systems

  • Alle Produktdaten werden an einem Ort gesammelt und verwaltet.
  • Sorgt für einheitliche und aktuelle Informationen auf allen Vertriebskanälen.
  • Optimiert Prozesse und reduziert manuelle Arbeit.
  • Beschleunigt die Veröffentlichung neuer Produkte und Aktualisierungen.

Nachteile eines PIM-Systems

  • Die Einführung eines PIM-Systems kann zusätzliche Kosten verursachen.
  • Die Integration in bestehende Systeme und Prozesse erfordert sorgfältige Planung.
  • Mitarbeitende müssen geschult werden, um das System effektiv nutzen zu können.
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